Sehenswürdigkeiten

Wahrzeichen der Stadt ist die Porta Nigra, wichtigstes antikes Bauwerk Deutschlands. Das imposante Stadttor am Nordrand der Altstadt wurde im 2. Jahrhundert errichtet. Der im Laufe der Jahrhunderte nachgedunkelte Sandstein verlieh ihm den Beinahmen “Schwarzes Tor”. Der Trierer Dom zählt zu den ältesten Kirchenbauten auf deutschem Boden. Das Gotteshaus aus dem 11. Jahrhundert verfügt über einen wertvollen Domschatz. Zu den größten Badanlagen des Römischen Reiches zählten die Kaiserthermen. Die Ruinen des im 4. Jahrhundert entstandenen Badetempels Kaiser Konstantins künden, mit ihren Heizungsschächten und Kanälen, von der regen Bautätigkeit der Römerzeit. Östlich des Stadtzentrums befinden sich die Überreste des Amphitheaters. Die Anlage fasste einst 20 000 Menschen und wird heute als Freilichtbühne genutzt. Entlang der Simeonstraße gelangt man zum Hauptmarkt, dem Mittelpunkt der Altstadt. Bedeutendster Bau am Platz ist die “Steipe”, das Trinkhaus der Ratsherren. Barockbaumeister Balthasar Neumann schuf mit der St.-Paulin-Kirche Mitte des 18. Jahrhunderts einen der bemerkenswertesten Sakralbauten auf deutschem Boden. Am südlichen Stadtrand erhebt sich die Wallfahrtskirche St. Matthias, welche die Gebeine des Apostels Matthias beherbergt und als einziges Apostelgrab auf der Alpennordseite Bedeutung genießt.