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Kaiser Augustus gründete Trier 16 v. Chr. an Stelle eines Heiligtums der keltischen Treverer und gab der Ansiedlung den Namen “Augusta Treverorum”. Bereits im 2. Jahrhundert wurde Trier Hauptstadt der Provinz Belgica prima und erlebte als Residenzstadt der römischen Kaiser ihre erste Blütezeit. 276 von Alemannen und Franken zerstört, bauten die Römer Trier in neuer Pracht wieder auf. Die Stadt wurde mit einer sechs Meter hohen Befestigungsanlage umgeben. Von vier Stadttoren blieb einzig die Porta Nigra erhalten. Im 9. Jahrhundert wurde Trier unter Karl dem Großen Erzbistum. Den Erzbischöfen verdankt die Stadt eine erneute Blütezeit und die Errichtung bedeutender Kirchenbauten. 1473 wurde die Trierer Universität gegründet. Im 18. Jahrhundert setzte eine rege Bautätigkeit ein. 1815 fällt Trier an Preußen und verliert seinen Status als Residenzstadt. Mitte des 19. Jahrhunderts kann sich eine stabile Kleinindustrie etablieren. Gerber, Tuchmacher und die Tabak- und Zigarettenindustrie prägen das Wirtschaftsbild. Nach dem II. Weltkrieg wird Trier Teil der französischen Besatzungszone. Seit 1946 gehört die Stadt dem neu gegründeten Bundesland Rheinland-Pfalz an.
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